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Ad-Hoc-Analysen – Die wichtigsten Werkzeuge in Google Analytics - AnalyticsFreak
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Titelbild Werkzeuge fuer Ad-Hoc-Analysen mit Google Analytics

Im Gegensatz zu einem Reporting hat eine Ad-hoc-Analyse keine gleichbleibende, vorgegebene Struktur. Alles was dich näher an die Beantwortung deiner Frage bringt, ist erlaubt.

Google Analytics bietet dir eine große Auswahl an Werkzeugen, die du für explorative Analysen nutzen kannst.

Segmente

Segmentierung ist das wichtigste Werkzeug für die Analyse von Google Analytics Daten schlechthin!

Betrachtest du nur den „durchschnittlichen“  Website-Besucher wirst nur wenige Erkenntnisse gewinnen. Interessant wird es erst, wenn du analysierst, welche Untergruppen deiner Website-Besucher sich wie verhalten.

Du kannst Nutzer zu einer Gruppe zusammenfassen, indem du ein Segment erstellst.

Du kannst zum Beispiel alle Nutzer aus Deutschland zu einer Gruppe (also zu einem Segment) zusammenfassen. Oder alle Nutzer, die ein bestimmtes Alter haben oder ein bestimmtes Produkt in der Vergangenheit bei dir gekauft haben.

Durch das Erstellen von Segmenten kannst du verschiedene Nutzergruppen auch miteinander vergleichen.
Bleiben Website-Besucher, die über einen Newsletter gekommen sind, länger auf meiner Seite als Besucher, die über eine Facebook-Anzeige gekommen sind?

Eine Segmentierung deiner Nutzer hilft dir zu verstehen, welche Eigenschaften oder Kriterien wichtig sind.
Ist das Alter oder die geografische Herkunft meiner Website-Besucher entscheidend für die Erfüllung meiner Webseiten-Ziele?

Segmente in Google Analytics

Besonders wertvoll und erkenntnisversprechend sind Segmentierungen nach Besucherquellen (Marketing Kampagnen, Newsletter, …) und nach Geräten (mobile, desktop, …).

Beide Kriterien geben Hinweise über den Kontext und die Intention der Nutzer, mit der sie auf deine Seite kommen. Wenn du die Intention deiner Nutzer besser kennst, kannst du deine Website entsprechend gestalten.

 

Filter

Report-Filter helfen dir den Blick zu schärfen für die Daten, die dich gerade interessieren.

Wenn du deinen Content analysierst, ist es sinnvoll nur URLs zu sehen, die tatsächlich zu einem Blogartikel gehören. Deine FAQs oder Service-Seiten kannst du dir einfach rausfiltern. So fällt es dir einfacher den Überblick zu behalten, weil du nicht mit unwichtigen Daten überschüttet wirst.

In den vorkonfigurierten und in den benutzerdefinierten Google Analytics Reports kannst du Filter verwenden.

Für deine erste und zweite Dimension kannst du hier jeweils festlegen, welche Daten eingeschlossen werden sollen und welche du nicht sehen willst.

Filter in Google Analytics verwenden

 

Zielvorhaben

Über die Definition eines „Zielvorhaben“ legst du in Google Analytics fest, wann das Ziel deiner Website erfüllt wurde. Ein Zielvorhaben deiner Website könnte z.B. das Eintragen in die Newsletter-Liste oder der Kauf eines Produktes sein.

Eine solche Interaktion eines Nutzers mit deiner Website trackst du wahrscheinlich einfach als Ereignis. Falls du noch kein Ereignis-Tracking hast, hör doch mal in die Episode 11 unseres Podcasts rein.

Du kannst dir das Ereignis-Reporting anzeigen lassen und die Daten analysieren  getrackt und von dir analysiert werden. Weitere Ziele deiner Website können auch einfache Seitenaufrufe sein.

Wenn du eine Interaktion nicht nur als Ereignis, sondern auch als Zielvorhaben trackst, eröffnet dir Google Analytics neue Analyse-Perspektiven:

Zielvorhaben-Trichter

Der Zielvorhaben-Trichter (Goal-Funnel) zeigt dir wie sich die Besucher vor dem Erreichen des Ziels über die Seiten bewegt hat.

Zum Beispiel kannst du sehen, an welcher Stelle im Checkout-Prozess Nutzer abgesprungen und das Ziel „Kauf“ nicht erreicht haben.

Zielvorhabentrichter Ad-Hoc-Analysen

Conversion Rate je Marketingkanal

Im Akquisitionsreport kannst du außerdem ein Zielvorhaben auswählen und dir Metriken wie die Conversion Rate für das ausgewählte Zielvorhaben anzeigen lassen.

Zielvorhaben Analyse in Google Analytics

Wenn du schon zu den fortgeschrittenen Digital Analytics Freaks gehörst, dann kannst du auch mal einen Blick in den Attributionsreport werfen. Dort kannst du ebenfalls Zielvorhaben verwenden.

 

Verbindung von Google Analytics mit anderen Datenquellen

Integration externer Datenquellen in Google AnalyticsNicht alle interessanten Informationen über deine Website-Nutzer stehen dir automatisch in Google Analytics zur Verfügung. Einige Informationen kannst du aber ganz einfach hinzufügen.

Mit Datenquellen aus dem Google Universum geht das am einfachsten. Das sind allen voran Informationen über deine AdWords-Kampagnen und über die organische Suchanfragen (aus der Google Search Console).

 

Das ermöglicht dir noch tiefere Einblicke in das Nutzungsverhalten deiner Website und die Intentionen, mit denen Nutzer auf deine Webseite kommen.

Aber du kannst natürlich auch weitere, externe Informationen mit deinen Google Analytics Daten verknüpfen. Dafür solltest du über eine Dashboarding Software nachdenken. Denn in Google Analytics selbst kannst du nur die Informationen sehen, die direkt auf deiner Website erhoben wurden.

 

 

Notizen zu deinen Google Analytics Daten hinzufügen

Ein weiteres Werkzeug ist die Möglichkeit Anmerkungen an deine Daten zu schreiben.

Das kann super hilfreich sein! Wenn du dich in einem halben Jahr fragst, woher der plötzliche Traffic-Anstieg kam, kann eine kleine Notiz dazu einiges erklären.

Zum Beispiel, dass dein Unternehmen in einer TV-Sendung erwähnt wurde. Vielleicht wurde auch am Vortag ein Bericht in einer Zeitung veröffentlicht und hat neue potentielle Kunden auf deine Website aufmerksam gemacht.

Auch Information über technische Änderungen an der Website können dir später helfen Sprünge in den Daten zu erklären.

Annotation Google Analytics Ad-Hhoc-Analysis

 

Fazit

Wenn du dir eine Frage stellst, sollte dein erster Weg immer in den Google Analytics Profil gehen. Denn dort wartet die Antwort auf deine Frage!

Oder zumindest wird Google Analytics dich ein großes Stück näher an den Erkenntnisgewinn bringen

Ich hoffe, dich treibt jetzt regelmäßig die Neugier in deinen Google Analytics Account 😉

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